Salzburger Fenster, Mai 2008

Immobilien: Sichere Geschäfte dank Profis

Salzburger Immobilienindex 2008: Preise ziehen weiter an

 Auf dem nach wie vor heiß umkämpften Immobilienmarkt schützt man sich mit Makler-Know-how vor bösen Überraschungen.

 In vielen Bereichen ist es unerlässlich, sich auf das Fachwissen von ausgebildeten Profis zu verlassen. Dies gilt auch für den Immobiliensektor. Wer ein Haus kaufen oder verkaufen, eine Wohnung vermieten bzw. mieten will, oder ein Geschäft im gewerblichen Bereich plant, tut gut daran, sich dabei an einen geprüften Immobilienmakler zu wenden. „Das Thema ist mittlerweile so komplex geworden“, erklärt Mag. Peter Genser, Fachgruppenobmann der Immobilientreuhänder in Salzburg, „dass es für einen Laien kaum mehr zu durchschauen ist. Da bedarf es schon einer gründlichen Ausbildung und Marktkenntnis, um bei einem solchen Handel auf Nummer sicher zu gehen.“ Damit Makler auch immer auf dem aktuellen Stand bleiben, bietet die Fachgruppe übrigens eine Vielzahl von Fortbildungsveranstaltungen an, die sich nicht zuletzt dank der niedrigen Preise über regen Zulauf freuen. Strenge Standesregeln, sowie ein unabhängiges Schiedsgericht bieten zudem größtmögliche Sicherheit für die Konsumenten.

Run auf Gebrauchtwohnungen

Die jährlich entwickelte Analyse des Immobilienmarktes bietet jedem Interessierten einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen. „Insgesamt fällt auf“, so Albin Hölzl Berufsgruppenvorsitzender der Immobilienmakler in der Salzburger Wirtschaftskammer, „dass die Preise im Vergleich zu den Vorjahren kräftig angestiegen sind. Vor allem der Sekundärmarkt, also der Handel mit gebrauchten Immobilien, hat starke Zuwächse zu verzeichnen.“ Ähnlich die Situation auch auf dem Gewerbesektor – hier ist die Zahl der Transaktionen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Hölzl: „Die Investoren haben sich zunehmend für den Salzburger Markt entschieden, vor allem gemischte Objekte sind da im Trend“. Bei den Leerstandsraten für Büros schneidet Salzburg übrigens im europäischen Vergleich eher gut ab, lediglich in einigen Stadtteilen sei ein Überangebot bemerkbar.

Starke Preisanstiege bei Neubauten haben auch im Wohnbereich zu einer deutlichen Verlagerung zugunsten bestehender Objekte geführt. „Die gestiegene Nachfrage auf dem Sekundärmarkt hat auch hier die Preise ansteigen lassen“, weiß Elisabeth Rauscher vom Team Rauscher Immobilien, „allerdings sind diese im Vergleich zu neuen Projekten immer noch deutlich günstiger.“ So stieg der Durchschnittspreis für Wohnungen um sechs Prozent und liegt nun bei 2.940 Euro pro Quadratmeter. Bei gebrauchten Wohnungen betrug der Anstieg satte 18 Prozent und hielt im Vorjahr bei 2.060 Euro.

Ein weiterer Trend lässt sich ebenfalls beobachten: „Bei Wohnungen und Baugrundstücken werden hochqualitative Gegenden bevorzugt“, weiß Hölzl, „hier besteht auch die größte Nachfrage. In Randlagen und außerhalb der Landeshauptstadt fallen die Preise dann aber allgemein deutlich ab.“

 

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